Immobilienmarkt

& Südtirol

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Wohnungsmarkt in Südtirol 2019 - Entwicklungen und Trends

Wohnungen sind in Südtirol weiterhin der Renner. Am Immobilienmarkt Südtirol wurden im Jahr 2019 rund 4.863 Wohnungs-Einheiten gekauft, bezogen auf das Vorjahr nur eine leichte Verringerung von - 1,7% (2018:  ca. 4.927 Wohnungen, 2017 ca. 4.500):

Burgrafenamt 1.223 (-16,1%), Überetsch 733 (-4,8%), Salten/Schlern 421 (+24,6%), Eisacktal 477 (-9,3%), Pustertal 648 (+8,5%) , Vinschgau 192 (+29,7%) und Wipptal 124 (-15,6%) - in Bozen wurden 1.054 Einheiten (+8,2%) verkauft.

Die  Preisentwicklung ist in Südtirol insgesamt mit einem Mittelwert von 2.868€/m² (+0,4%)  stabil geblieben.

Kaufpreis-Mittelwerte 2019: Burggrafenamt 2.595€/m² (+1,2%), Überetsch 2.639€/m² (+0,3%), Salten/Schlern 3.407€/m² (+0,6%), Eisacktal 2.474€/m² (+0,7%), Pustertal 2.705 (+0,2%), Vinschgau 1.882 (+0,5%), Wipptal 2.269€/m² (+0,7%) - in Bozen 3862€/m² (-0,1%)

Wertsteigerungs-Index seit 2008: 108,5

In Bozen sind im Jahr 2019 rund 1045 Wohneinheiten (+8,2%)verkauft worden 2018 waren es 955), der Kaufpreis-Mittelwert war mit 3.862€/m² nahezu stabil: Altstadt Mittelwert 3.850€/m² (unverändert), Dorf, St. Oswald, Magdalena 5.700€/m² (-1,6%), Gries Mittelwert 5.238€/m² (unverändert)).

Ergänzend dazu Südtirol in Zahlen (2016): Fläche 7.400 km², Siedlungs-Fläche 21.096 ha (2,85%),  Einwohner: 520.891, Dichte 70,4 Einwohner /km²,  Hauptstadt Bozen (106.441 Einwohner), Anzahl der Gemeinden 116, Sprachen Deutsch (69,1%) Italienisch (26,4%) Ladinisch (4,5%), Lebenserwartung 81,2 für Männer  85,5 für Frauen, Unternehmen 58.163, Beschäftigte 266.500, Erwerbstätigen-Quote 71,4%, Arbeitslosenquote 3,7%,  BIP-pro-Kopf 39.700€ (siehe auch Kolonne nebenan)

Für das Jahr 2020 liegen erst im Juni 2021  verlässlichen Statistiken bzw. Markt-Entwicklungen und Trends vor.

Quelle: Agenzia Entrate Focus provinciale Bolzano a cura dell’Ufficio Provinciale Territoriale (Luigi Malesan) u. Wifo - Die Wirtschaft unter der Lupe.

Anzahl der Immobilien-Transaktionen in Südtirol

Preisentwicklung in Südtirol

Trends am Wohnungsmarkt in Südtirol

Gute Immobilien bleiben in Südtirol weiterhin eine sichere Anlage:  ein noch offensichtlicher Nachfage-Überhang  und mangelnde Anlage-Alternativen beleben hochwertige Immobilien  in guter Lage u. zukunftgerichteter Wertentwicklung. Die Verkäufer profitieren, die Preise bewegen sich stabil und nur seitwärts leicht absteigend.

 

Die Corona-Pandemie mit all den notwendigen Lockdowns bringen mehr und mehr große Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung mit sich: dies  wird auch in Südtirol sowohl im Immobilienklima. als auch im Investitionsklima immer deutlicher sichtbar:  der bis vor kurzen spürbare Nachfrage-Stau flacht sich offensichtlich ab. Die derzeitige Situation ist "viirulesk" (sagt der Philosoph Markus Kamper), die Bedrohung nicht wirklich fassbar.  Noch sind die  Quadtratmeter-Preise kurzfristig strukturell stabil: wer jetzt verkaufen will oder muss, versucht noch die "alten " Preise  zu erzielen. Vorübergehend werden die Kaufpreise in Südtirol aber erwartungsgemäß ab Februar/März, meiner Einschätzung nach, wohl bis zu 10% und mehr sinken ... eine Erholung ist dann wohl erst im zweiten Halbjahr 2021 zu erwarten. 

Die WIFO-Prognosen hinsichtlich dem Wirtschaftswachstum sind eher  düster:   -7 bis -11%.  Die wichtigsten Wirtschaftssektoren  verzeichnen  verheerende  Einbußen, insbesondere im Tourismus,  weitere Achillesfersen sind der Arbeitsmarkt, die Inflation, das kränkelnde Baugewerbe  und neuerdings die Obst- u. Weinwirtschaft. Die sinkende Vertrauensklima in die negative Wirtschaftskonjunktur des übrigen Italiens könnte zum Tragen kommen. 

 

Trotzdem, Südtirol verbleibt, im Vergleich zu anderen italienischen Regionen, nun zwar wirtschaftlich etwas angeschlagen, jedoch doch politisch sowie sozial gefestigt, auch in den Bereichen Lebensqualität und Sicherheit.

Die  Immobilienpreise bewegen sich in Bozen, Meran und Umgebung derzeit noch nahezu stabil: sowohl bei Spitzenpreisen in sehr guten Lagen, als auch in den peripheren Zonen ergeben sich nur geringfügige Einbrüche.  Preis-Spitzenreiter sind Gröden und das Gadertal, am günstigsten ist wohl das Vinschgau.

Wohnen bleibt in Südtirol vorerst noch teuer: 3-Zi.Wohnungen können je nach Lage u. Ausführung ab ca. 250.000-450.000 Euro zu haben sein, 4-Zi.Wohnungen ab 350.000 bis 600.000 Euro, luxuriöse 4-Zi.Appartements ab 500.000 – 900.00 Euro, Reihenhäuser ab 400.000-700.000 Euro, Häuser mit Garten ab 800.000 Euro, Häuser/ Altbauten (zu renovieren) ab 900.000 - 2.000.000€, Villen ab 1.200.000 - 4..000.000 Euro und mehr. Außergewöhnlich schöne Lagen,  hochwertige Klima-Bauqualitäten und Luxusausstattungen erhöhen gleichermaßen die obige Richtwerte. Bauernhöfe liegen, je nach Größe uns Lage, zwischen 1.500.000€ und 3.000.000€, bei Weinhöfen und schönen Hofstellen auch darüber.

  

Insgesamt liegen die Kaufpreise in Südtirol meist höher als in Nordtirol/Innsbruck oder als im Trentino, und höher als in vielen Provinzhauptstädten Norditaliens, meist vergleichbar mit denen in einigen peripheren Gebieten in München.

Etwas Immobilienwirtschaft: Konjunkturdaten, Beiträge, Landesgesetze für einen Schritt voraus

WIFO

Konjunkturdaten

aktuelle Veröffentlichungen

Eckdaten zur Wirtschaftsentwicklung in Südtirol der WIFO-Handelskammer Bozen: u.a. Wirtschaftsbarometer, Landwirt-schaftliches Barometer, Konsumklima, etc.

Deutsche Hypo Immobilienklima 02/2021  

Deutschland: Immobilienklima, Investmentklima, Ertragsklima,  Wohnklima, Hotelklima, Handelsklima, Büroklima, Logistiklima (20.12.2020)

Deutsche Hypo

Immobilienmarkt

und die Corona-Pandemie 

Deutschland - Ausführliche und vollständige Studie der Nord/LB Sector Strategy Immobilien: Sylvia Beuing  (20.11.2020).

Baunetzwoche

Südtiroler Hotels

Beispiele vorbildlicher Südtiroler Hotel-Architektur: Südtirol bleibt weiterhin auch in dieser Hinsicht eine der architektonisch interessantesten Urlaubsregionen 

Beispiele guter Hotel-Architektur in Südtirol

Südtirol: Weg mit dem Alpenkitsch - diese Hotels haben Stil von Margit Kohl

(18-10.2020 in Welt.de )

Zukunft Tourismus Südirol 2030

Zukunft-Studie der WIFI-Handelskammer Bozen und EURAC-Research: Status Quo, Trends, Handlungs-vorschläge Ausblick

Südtiroler

Landesverwaltung Tourismus   

Gesetzgebung, Beiträge Wirtschaft, Förderungen und Finanzierungen, Gastgewerbe, Tourismus-organisationen u.v.m.

Landesgesetz Nr. 9 vom 10.07.2018

Raum u. Landschaft

Geltender Raumordnungs-plan  - vollständiger Wortlaut mit den geltenden Durchführungs-

Bestimmungen bis zum Stand 07/2020, inklusive CoVid

Neue Tourismus-leitlinien 26.02.2021

Tourismuslandesrat Schuler hat die neuen Tourismus-Leitlinien vorgestellt - Kerninhalt: Obergrenze für Betten, Neubau-Möglichkeiten nur innerhalb  der Siedlungsgrenzen

IDM Südtirol Hotel der Zukunft 

Trendforschung - Die wichtigen Trendfelder für die Hotelerie: die Hotels der Zukunft brauchen  starke individuelle Konzepte 

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