Immobilienmarkt

& Südtirol

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Markt-Trends

1. der Südtiroler Wohnungsmarkt verhält sich weiterhin statistisch noch weitgehend unberührt von den Auswirkung der Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg, Inflation und lokalen Wirtschaftslage.  Die  Quadratmeterpreise sind nun aber strukturell stabil bis leicht steigend: in der Stadt mehr, am Land weniger.  Grund dafür sind offensichtlich ein noch verbleibender Nachfrage-Überhang nach größeren Wohnungen und Zweit-Wohnsitzen und die  beinahe  historisch andauernd erfahrene Wertstabilität der Wohn-Immobilien,  Die Verkäufe werden aber weniger und schwieriger.  Hauptursachen sind wohl die ansteigende Inflation, höhere Finanzierungskosten,  weiter steigende Baukosten - die geringere Kaufkraft der potentiellen Käufer-Mittelschicht ist bereits bemerkbar. Anderseits wirken sich  die vielen  Kauf-, Bau- und Renovierungsförderungen, sowie  die einschlägige Landes-Gesetzgebung am Wohnungsmarkt noch immer positiv aus. (siehe Immobilienpreise).   "Nun ist es Zeit, das Risikobewusstsein zu schärfen" (Quelle: NZZ-Lorenz Honegger)

2. die Hotel- und Gewerbeimmobilien-Preise entwickeln sich in Südtirol in ähnlicher Richtung:  stabil bis leicht steigend - am Gardasee und im übrigen Italien hingegen leicht sinkend, dort ist das Angebot viel größer geworden

3.  gute Immobilien sind auch im Jahr 2022  eine attraktive und sichere Anlage-Möglichkeit.

Liebe Leserin. lieber Leser

Wohnen bleibt in Südtirol vorerst teuer: 3-Zi.Wohnungen sind je nach Lage u. Ausführung ab ca. 250.000-550.000 Euro zu haben, 4-Zi.Wohnungen ab 350.000 bis 650.000 Euro, luxuriöse 4-Zi.Appartements ab 500.000 – 900.000 Euro und darüber, Reihenhäuser ab 400.000-750.000 Euro, Häuser mit Garten ab 1.100.000 Euro, renovierungsbedürftige Häuser/Altbauten ab 900.000 - 2.000.000€, Villen ab 1.200.000 - 4..500.000 Euro und mehr. Außergewöhnlich schöne Lagen,  hochwertige Klima-Bauqualitäten und Luxusausstattungen erhöhen gleichermaßen die obige Richtwerte. Bauernhöfe liegen, je nach Größe uns Lage, zwischen 1.500.000€ und 4.000.000€, bei Weinhöfen und schönen Hofstellen auch darüber.  Preis-Spitzenreiter sind Gröden und das Gadertal, am günstigsten ist wohl das Vinschgau. Insgesamt liegen die Kaufpreise in Südtirol meist höher als in Nordtirol/Innsbruck oder als im Trentino, und höher als in vielen Provinzhauptstädten Norditaliens, meist vergleichbar mit denen in einigen peripheren Gebieten in München. 

Hotelmarkt: im Zuge der Coronapandemie, Ukraine,, hohen  Inflation, höheren Heiz- u. Stromkosten bleibt  die Hospitality-Branche dank guter Sommer-Performance zuversichtlich, trotz all den Berg- u. Talfahrten. Einige Hotels blieben dabei zwar auf der Strecke, andere in guten Lagen, ohne gravierenden Management-, Finanz- u. Innovations-Problemen bestanden.  Ungewiss bleibt, wie es weiter geht. Aber eines steht fest:  inzwischen ist glücklicher Weise ein deutlicher Aufwärtstrend zu beobachten. Der Hotelmarkt nähert sich langsam wieder seinem Vorkrisenniveau und neue Investment-Projekte nehmen  zusehends Fahrt auf. Das Hotel-Angebot ist größer und vielfältiger wie vorher. die Kaufpreise sinkend. . Der nationale und internationale Tourismus hat wieder Fahrt aufgenommen. Neue Tourismusentwicklungen sind sichtbar, zusätzlich beschleunigen digitale und grüne Transformationen den Wandel in der Branche: dies wird u.a. mit den letzten Preis-Korrekturen zu positiven Veränderungen in der Investmentstrategie der Investoren und zu einem erhofften Come-Back bis 2023 führen. Es geht bergauf.

Heute bieten sich allmählich wieder attraktive Gelegenheiten vor allem in der Ferienhotellerie an, insbesondere  bei Core- & Resort-Hotels und im Rahmen von Value-Add-Projekten  mit  umfassenden Wellness-Angeboten und Serviced-Living-Produkten, Die Ferienhotellerie ist in der nächster Zeit wohl eine der großen Gewinnerinnen der Pandemie,.. auch in Südtirol und restlichen Italien.  

Wohnungen waren in Südtirol weiterhin der Renner. Am Immobilienmarkt Südtirol wurden im Jahr 2021 rund 5.680 Wohnungs-Einheiten gekauft, bezogen auf das Vorjahr  eine Rekord-Steigerung von + 17,2% (2020: ca. 4763,  2019: ca. 4.863,  2018:  ca. 4.927, 2017 ca. 4.500):

Burgrafenamt 1.292 (+12,1%), Überetsch 949 (+37,7%), Salten/Schlern 471 (+14,3%), Eisacktal 542(+7,3%), Pustertal 763 (+17,8), Vinschgau 199 (+3,1%) und Wipptal 207 (+66,9%) - in Bozen wurden 1.205 Einheiten (+16,2%) verkauft.

Die  Preisentwicklung ist in Südtirol insgesamt mit einem Mittelwert von 2.899€/m² (+0,8%)  stabil geblieben.

Kaufpreis-Mittelwerte 2019: Burggrafenamt 2.675€/m² (+2,6%), Überetsch 2.660€/m² (+0,3%), Salten/Schlern 3.421€/m² (+0,3%), Eisacktal 2.491€/m² (+0,2%), Pustertal 2.748 (+0,9%), Vinschgau 1.968 (+3,1%), Wipptal 2.283/m² (+0,3%) - in Bozen 3.849€/m² (-0,2%)

Wertsteigerungs-Index seit 2008: 110,3

IErgänzend dazu Südtirol in Zahlen (2016): Fläche 7.400 km², Siedlungs-Fläche 21.096 ha (2,85%),  Einwohner: 520.891, Dichte 70,4 Einwohner /km²,  Hauptstadt Bozen (106.441 Einwohner), Anzahl der Gemeinden 116, Sprachen Deutsch (69,1%) Italienisch (26,4%) Ladinisch (4,5%), Lebenserwartung 81,2 für Männer  85,5 für Frauen, Unternehmen 58.163, Beschäftigte 266.500, Erwerbstätigen-Quote 71,4%, Arbeitslosenquote 3,7%,  BIP-pro-Kopf 39.700€ (siehe auch Kolonne nebenan)

Für das Jahr 2022 liegen erst im Juni 2023  verlässlichen Statistiken bzw. Markt-Entwicklungen und Trends vor.

Quelle: Agenzia Entrate Focus provinciale Bolzano a cura dell’Ufficio Provinciale Territoriale (Luigi Malesan) u. Wifo - Die Wirtschaft unter der Lupe.

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Anzahl der Wohn-Immobilien-Transaktionen in Südtirol

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Preisentwicklung Wohnen in Südtirol

Wohnungsmarkt in Südtirol
Entwicklungen und Preistrends 2021/2022

Wichtige Beiträge für einen Schritt voraus

WIFO
aktuelle Konjunkturdaten
 

Eckdaten zur Wirtschaftsentwicklung in Südtirol der WIFO-Handelskammer Bozen: u.a. Wirtschaftsbarometer, Landwirt-schaftliches Barometer, Konsumklima, etc.

Deutsche Hypo Immobilienklima 02/2022  

Deutschland: Immobilienklima, Investmentklima, Ertragsklima,  Wohnklima, Hotelklima, Handelsklima, Büroklima, Logistiklima (20.12.2020)

Deutsche Hypo

Immobilienmarkt

und die Corona-Pandemie 

Deutschland - Ausführliche und vollständige Studie der Nord/LB Sector Strategy Immobilien: Sylvia Beuing  (20.11.2020).

Baunetzwoche

Südtiroler Hotels

Beispiele vorbildlicher Südtiroler Hotel-Architektur: Südtirol bleibt weiterhin auch in dieser Hinsicht eine der architektonisch interessantesten Urlaubsregionen 

Beispiele guter Hotel-Architektur in Südtirol

Südtirol: Weg mit dem Alpenkitsch - diese Hotels haben Stil von Margit Kohl

(18-10.2020 in Welt.de )

Zukunft Tourismus Südirol 2030

Zukunft-Studie der WIFI-Handelskammer Bozen und EURAC-Research: Status Quo, Trends, Handlungs-vorschläge Ausblick

Südtiroler
Landesverwaltung Tourismus   

Gesetzgebung, Beiträge Wirtschaft, Förderungen und Finanzierungen, Gastgewerbe, Tourismus-organisationen u.v.m.

Landesgesetz Nr.9 vom 10.07.2018
Raum & Landschaft

Geltender Raumordnungs-plan  - vollständiger Wortlaut mit den geltenden Durchführungs-

Bestimmungen bis zum Stand 07/2020, inklusive CoVid

Tourismus-leitlinien 26.02.2021

Tourismuslandesrat Schuler hat die neuen Tourismus-Leitlinien vorgestellt - Kerninhalt: Obergrenze für Betten, Neubau-Möglichkeiten nur innerhalb  der Siedlungsgrenzen

IDM Südtirol Hotel der Zukunft 

Trendforschung - Die wichtigen Trendfelder für die Hotelerie: die Hotels der Zukunft brauchen  starke individuelle Konzepte 

MIPIM 2022: Business as usual?

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vom 15.  bis 18. März 2022 hat sich die Immobilien-Brache wieder auf der Mipim in Cannes getroffen.

MIPIM 2022:
die Gewinner Mipim Adwards

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18. März 2022: die Gewinner stehen fest... mit dabei zwei italienische Projekte , eines davon in den Langhe

LTEK 2030+

Landestourismus-entwicklungskonzept

Eurac Research - Auf dem Weg zu einer neuen Tourismuskultur

Durchführungs-verordnung Bettenstop

Einfache Zusammenfassung der Durchführungsverordnung „Kriterien und Modalitäten für die Erhebung, die Festsetzung der Obergrenze und die Zuweisung von Gästebetten

Beschluss Landes-Regierung Nr. 661
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IBeschluss der Landesregierung nr. 661 vom 13.09.2022 -Kriterien und Modalitäten für die Erhebung, die Festsetzung der Obergrenze und die Zuweisung von Gästebetten