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Immobilienmarkt Südtirol

Immobilienmarkt Südtirol Wohnungen

Wohnungen sind überall der Renner. Am Immobilienmarkt Südtirol werden im Jahr 2017 rund 4.500 Wohnungs-Einheiten gekauft, bezogen auf das Vorjahr ein Zuwachs von insgesamt +8,3% (2016 ca. 4.000 Wohnungsverkäufe  +16,2%). Den geringsten Zuwachs verzeichnet das Macro-Gebiet Eisacktal  mit +1,3%, den höchsten Wipptal mit +56,6% - sehr rege die Verkaufsabschlüsse im Vinschgau mit +27,9%, Salten-Schlern +24,7% u. Burggrafenamt  +19,8%,  rückläufig im Überetsch u. Unterland - 1,8% und in Bozen -6,5%.

Die Preisentwicklung ist in Südtirol insgesamt mit einem Mittelwert von 2.827,00€/m² (+0,7%) recht stabil geblieben - 2016 war der Mittelwert bei 2.810,00€/m². Leichte Abschwächungen sind im Überetsch u. Unterland   mit Mittelwerten von 2.602€/m2 (-0,3%), stabil im Wipptal  mit Mittelwerten von 2.440€/m² (+0,1%), im Pustertal  mit 2.671€/m² (+0,6%),  leichte Preissteigerungen hingegen im Gebiet Vinschgau mit Mittelwerten von 1.861€/m² (+1,1%), Salten/Schlern  mit 3.341€/m² und Burggrafenamt  mit 2.515€/m² (+1,5%).

In Bozen sind inm Jahr 2017 rund  871 Wohneinheiten (-6,5%) verkauft worden (2016 waren es 902), der Kaufpreis-Mittelwert war mit 3.842€/m² nahezu stabil, mit höchsten Preiszuwachs im Stadtgebiet B4 (Dorf, St. Oswald, Magdalena) mit einem Mittelwert von 5.531€/m² (+7,4%) ,  in Gries sank der Mittelwert hingegen auf 5.238€/m² (-5,2%).

Ergänzend dazu Südtirol in Zahlen (2016): Fläche 7.400 km², Siedlung-Fläche 21.096 ha (2,85%),  Einwohner: 520.891, Dichte 70,4 Einwohner /km²,  Hauptstadt Bozen (106.441 Einwohner), Anzahl der Gemeinden 116, Sprachen Deutsch (69,1%) Italienisch (26,4%) Ladinisch (4,5%), Lebenserwartung 81,2 für Männer  85,5 für Frauen, Unternehmen 58.163, Beschäftigte 266.500, Erwerbstätigen-Quote 71,4%, Arbeitslosenquote 3,7%,  BIP-pro-Kopf 39.700€.

Für das Jahr 2018 liegen derzeit noch keine verlässlichen Statistiken vor.

 

Quelle: Agenzia Entrate Focus provinciale Bolzano a cura dell’Ufficio Provinciale Territoriale (Luigi Malesan) u. Wifo - Die Wirtschaft unter der Lupe.

 

Meine Marktüberlegungen für 2019

Der Immobilienmarkt Südtirol war 2018 weiterhin  im Aufschwung  mit teilweise sehr hohem  Transaktionsvolumen. Für  2019  bin ich skeptischer: neue Rekorde sind nicht zu erwarten, aber doch Zahlen in ähnlich  Höhe.  Südtirol bleibt  wirtschaftlich stark, politisch und sozial gefestigt, wie auch die Lebensqualität und  Sicherheit. 

Die Südtiroler Wirtschaft BIP ist  2018  um 2,1% gestiegen (2017 +0,4%), für 2019 werden 2,0% erwartet (Schätzung WIFO). Die wichtigsten Wirtschaftssektoren  verzeichnen einen  schon lang anhaltenden Aufwärtstrend: der Aussenhandel und  der Tourismus sind stark wie immer und die Arbeitsmarktlage ist bei einer Abrbeitslosenquote von nur 2,8% vergleichsweise sehr gut - Achillesfersen  hingegen sind die Inflation, die  zum Vorjahr  +1,6% beträgt, das kränkelnde Baugewerbe  und neuerdings die Obst- u. Weinwirtschaft. Die sinkende Vertrauensklima in die  schwache Wirtschaftskonjunktur des übrigen -Italiens könnte zum Tragen kommen. Südtirol verbleibt aber irgendwie eine Insel.

Ich habe deshalb keinen triftigen Grund parat, warum es im Jahr 2019 nicht genauso weitergehen sollte. Das Investitionsklima ist gut. Angebot und Nachfrage, Wirtschaft und Politik werden die Immobilien-Preise zwar leicht höherschrauben, aber es wird weiterhin gerne und zuversichtlich gekauft und investiert werden.  Einzig der Mangel an schönen Liegenschaften und geeigneten Investment-Objekten könnte die Stimmung unter den Investoren etwas trüben, Standard-Immobilien gibt es weiterhin genug.  Die Darlehen verbleiben zusätzlich kurzfristig, vielleicht auch mittelfristig, so günstig wie nie, trotz immer höherer Garantieleistungen.

Die Käufer sind  insgesamt aber anspruchsvoller, vorsichtiger und preisbewusster .

Fazit: schöne Liegenschaften gelten deshalb auch 2019 als stabilste und sicherste Investitions-Anlage: ausschlaggebend  sind  dabei die gute Lage (Ausrichtung, ruhige Umgebung, Nachbarbebauung,  gute Verkehrs-anbindung), die gelungene Architektur, eine familiengerechte Berücksichtigung der Wohnraum-Wünsche, die Umwelt-freundliche Qualität der Bauausführung u. Ausstattung und noch mehr der richtige Kaufpreis. In meinem Angeboten/Portfolio habe ich  bestimmt  das richtige für Sie.  Einfach unverbindlich anrufen: Mobil +39 3480645442 Ich berate und betreue Sie gerne. 

Immobilienmarkt Südtirol
Kaufpreis-Index Prov. Bozen, Hauptstadt und Land 2017/2018

Aktuelle Kaufpreis-Entwicklungen

Hinter uns liegt ein erfolgreiches Immobilien-Jahr 2018.  Südtirol kann mit robusten Wirtschafts-Daten  aufwarten, so dass wir optimistisch in die Zukunft  blicken können. Die Immobilien-Konjunktur  scheint sich insgesamt weiter zu erholen.  

Die  Immobilien-Preise bewegen sich  weiterhin langsam nach oben, auch in Bozen, wo trotz Spitzenpreisen  von 7.200€/m² - 7.500€/m²,  sich letzthin vor allem  in den peripheren Zonen  geringfügige Einbrüche ergeben haben.  Spitzenreiter sind aber Gröden und das Gadertal, am günstigsten wohl das Vinschgau.

Bozen/Stadtzentrum gute Stadtwohnungen erzielen  3.400€/m³ - 4.500€/m², außergewöhnlich schöne, sanierte  Stadt-Altbauwohnungen 4.000€/m² - 7.500€/m²  und mehr - geringes schönes Angebot, daher steigende Preise;  Bozen/Gries ist als Wohnadresse sehr begehrt:  mit 4.000€/m³ - 4.800€/m² muss man mindestens rechnen, Top-Lagen und Ausführungen kosten schon mal um 5.000€/m² mit Spitzen bis zu 7,200€/m²; Bozen/St. Oswald u. Dorf: günstig um  4.000€/m³ , Top-Wohnungen  um  4.500€/m² - 7.,500€/m im Luxus-Bereich, so  Villen angeboten werden, kosten diese zwischen  5.000€/m² - 7.000€/m², Tendenz steigend; 

Meran/Obermais:  gute Wohnungen gibt es schon ab 3.300€/m³ - 4.500€/m²,  schöne Lagen und Ausführungen werden mit 4.000€/m³ - 6.000€/m³ und darüber  angeboten, Villen ebenso, Tendenz leicht steigend.

Wohnen bleibt in Südtirol teuer: 3-Zi.Wohnungen können je nach Lage u. Ausführung ab ca. 250.000-350.000 Euro zu haben sein,  4-Zi.Wohnungen ab 350.000 – 600.000 Euro, luxuriöse 4-Zi.Appartements ab 500.000 – 900.00 Euro, Reihenhäuser ab 400.000-700.000 Euro, Häuser mit Garten ab 800.000 Euro, Häuser/ Altbauten (zu renovieren) ab 600.000 - 1.000.000€, Villen ab 1.200.000 - 3.500.000 Euro und mehr. Außergewöhnlich schöne Lagen,  hochwertige Klima-Bauqualitäten und Luxusausstattungen erhöhen gleichermaßen die obige Richtwerte.  

Insgesamt liegen die Kaufpreise in Südtirol meist höher als in Nordtirol/innsbruck oder als im Trentino, und  höher als in vielen Provinzhauptstädten Norditaliens, meist vergleichbar mit denen in  einigen peripheren Gebieten in München.

Paregger+Partner by Kurt Paregger, Makler

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