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Immobilienmarkt Südtirol

Immobilienmarkt Südtirol - Wohnungen

Wohnungen sind überall der Renner. Am Immobilienmarkt Südtirol werden im Jahr 2016 rund 4.000 Wohnungs-Einheiten gekauft, bezogen auf das Vorjahr ein Zuwachs von insgesamt +16,2%. Den geringsten Zuwachs verzeichnet das Macro-Gebiet Salten/Schlern mit +0,65%, den höchsten in Bozen mit +38,3% - sehr rege die Verkaufsabschlüsse im Überetsch u. Unterland mit +37,5% und im Wipptal mit +26,7%. Lediglich im Burggrafenamt sind die Wohnungsverkäufe mit -1,57% etwas rückläufig.

Die Preisentwicklung ist in Südtirol insgesamt mit einem Mittelwert von 2.810€/m² (+0,4%) stabil verblieben - leichte Abschwächungen sind in Überetsch u. Unterland mit Mittelwerten von 2.610€/m2 (-0,8%), im Eisacktal mit Mittelwerten von 2.438€/m² (-0,7%) und im Wipptal  mit 2.230€/m² (-0,6%) zu verzeichnen - leichte Preissteigerungen hingegen im Gebiet Salten/Schlern mit Mittelwerten von 3.300€/m² (+0,5%) und Pustertal mit 2.656€/m² (+0,6%).

In Bozen sind im selben Zeitraum rund 902 Wohneinheiten (+38,3%) verkauft worden, der kaufpreis-Mittelwert war mit 3.800€/m² nahezu stabil, mit höchsten Preiszuwachs im Stadtgebiet B4 (Dorf, St. Oswald, Magdalena) mit einem Mittelwert von 5.150€/m² (+3,5%).

Ergänzend dazu Südtirol in Zahlen (2016): Fläche 7.400 km², Siedlung-Fläche 21.096 ha (2,85%),  Einwohner: 520.891, Dichte 70,4 Einwohner /km²,  Hauptstadt Bozen (106.441 Einwohner), Anzahl der Gemeinden 116, Sprachen Deutsch (69,1%) Italienisch (26,4%) Ladinisch (4,5%), Lebenserwartung 81,2 für Männer  85,5 für Frauen, Unternehmen 58.163, Beschäftigte 266.500, Erwerbstätigen-Quote 71,4%, Arbeitslosenquote 3,7%,  BIP-pro-Kopf 39.700€.

Für das Jahr 2017 liegen derzeit noch keine verlässlichen Daten vor.

Quelle: Agenzia Entrate Focus provinciale Bolzano a cura dell’Ufficio Provinciale Territoriale (Luigi Malesan) u. Wifo - Die Wirtschaft unter der Lupe.

Weiterführendes Link:   http://wwwt.agenziaentrate.gov.it/mt/osservatorio/statistiche-regionali/FP_2017_bolzano.pdf

 

Meine Markt-Überlegungen Focus 2018

Der Immobilienmarkt Südtirol war 2017 wiederum im Aufschwung: in den Markt- u. Makler-Berichten liest man von erhöhten Kaufabschluss-Stückzahlen, von Höchst-Preisen und Höchst-Mieten. Kein Wunder: Südtirol ist wirtschaftlich stark, politisch und sozial gefestigt, die Lebensqualität und die Sicherheit sind groß. 

Die Südtiroler Wirtschaft BIP wird 2017 um 1,9% und 2018 um 1,8% wachsen, die Anzahl der Unternehmen steigt im Baugewerbe und im Dienstleistungssektor, der Arbeitsmarkt meldet Vollbeschäftigung im dritten Quartal 2017, die Arbeitslosenquote liegt bei 2,6%, die Inflation, d.h. das Preisniveau bleibt stabil, Südtirols Exporte steigen auch im dritten Quartal, der Tourismus meldet 20,4 Mio Nächtigungen in der Sommersaison (+3,5%), die Apfelpreise steigen, die Baukonzessionen sind im zweiten Quartal 2017 stark angestiegen… insgesamt ein lang anhaltender Zyklus im Aufwärtstrend. 

Ich habe deshalb keinen triftigen Grund parat, warum es im Jahr 2018 nicht genauso weitergehen sollte. Das Investitionsklima ist gut. Angebot und Nachfrage, Wirtschaft und Politik werden die Immobilien-Preise zwar leicht höherschrauben, aber es wird weiterhin gerne und zuversichtlich gekauft und investiert werden.  Einzig der Mangel an schönen Liegenschaften und geeigneten Investment-Objekten könnte die Stimmung unter den Akteuren etwas trüben, Standard-Immobilien gibt es weiterhin genug.  Die Darlehen verbleiben zusätzlich kurzfristig, vielleicht auch mittelfristig, so günstig wie nie, trotz immer höherer Garantieleistungen.

Die Käufer sind  insgesamt aber anspruchsvoller, wählerischer u. preisbewusster .

Fazit: schöne Liegenschaften gelten deshalb auch 2018 als stabilste und sicherste Investitions-Anlage: ausschlaggebend  sind  dabei die gute Lage (Ausrichtung, ruhige Umgebung, Nachbarbebauung,  gute Verkehrs-anbindung), die gelungene Architektur, eine familiengerechte Berücksichtigung der Wohnraum-Wünsche, die Umwelt-freundliche Qualität der Bauausführung u. Ausstattung und noch mehr der richtige Kaufpreis. In meinem Angeboten/Portfolio habe ich  bestimmt  das richtige für Sie.  Einfach unverbindlich anrufen: Mobil +39 3480645442 Ich berate und betreue Sie gerne. 

 

Kaufpreis-Entwicklung in Südtirol (Quelle Agenzia Entrate -Focus Provinciale Bolzano)

Aktuelle Kaufpreis-Entwicklungen

Hinter uns liegt wiederum ein erfolgreiches Immobilien-Jahr 2017.  Südtirol kann mit robusten Wirtschafts-Daten  aufwarten, so dass wir optimistisch ins kommende Jahr blicken können. Die Immobilien-Konjunktur  scheint sich insgesamt weiter zu erholen.  

Die  Immobilien-Preise bewegen sich offensichtlich weiterhin langsam nach oben, auch in Bozen, wo trotz Spitzenpreisen  von 7.200€/m² - 7.500€/m²,  sich letzthin vor allem  in den peripheren Zonen  geringfügige Einbrüche ergeben haben.  Spitzenreiter sind aber Gröden und das Gadertal, am günstigsten wohl das Vinschgau.

Bozen/Stadtzentrum gute Stadtwohnungen erzielen  3.400€/m³ - 4.200€/m², außergewöhnlich schöne, sanierte  Stadt-Altbauwohnungen 4.000€/m² - 6.000€/m²  und mehr - geringes schönes Angebot, daher steigende Preise;  Bozen/Gries ist als Wohnadresse sehr begehrt:  mit 4.000€/m³ - 4.800€/m² muss man mindestens rechnen, Top-Lagen und Ausführungen kosten schon mal um 5.000€/m² mit Spitzen bis zu 7,200€/m²; Bozen/St. Oswald u. Dorf: günstig um  4.000€/m³ , Top-Wohnungen  um  4.500€/m² - 7.,500€/m im Luxus-Bereich, so  Villen angeboten werden, kosten diese zwischen  5.000€/m² - 7.000€/m², Tendenz steigend; 

Meran/Obermais:  gute Wohnungen gibt es schon ab 3.300€/m³ - 4.000€/m²,  schöne Lagen und Ausführungen werden mit 4.000€/m³ - 5.000€/m³ und darüber  angeboten, Villen ebenso, Tendenz leicht steigend.

Wohnen bleibt in Südtirol teuer: 3-Zi.Wohnungen können je nach Lage u. Ausführung ab ca. 250.000-350.000 Euro zu haben sein,  4-Zi.Wohnungen ab 350.000 – 600.000 Euro, luxuriöse 4-Zi.Appartements ab 500.000 – 900.00 Euro, Reihenhäuser ab 400.000-700.000 Euro, Häuser mit Garten ab 900.000 Euro, Häuser/ Altbauten (zu renovieren) ab 500.000 - 800.000€, Villen ab 1.200.000 - 3.500.000 Euro und mehr. Außergewöhnlich schöne Lagen,  hochwertige Klima-Bauqualitäten und Luxusausstattungen erhöhen gleichermaßen die obige Richtwerte.  

Insgesamt liegen die Kaufpreise in Südtirol meist höher als in Nordtirol/innsbruck oder als im Trentino, und  höher als in vielen Provinzhauptstädten Norditaliens, meist vergleichbar mit denen in  einigen peripheren Gebieten in München.