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Hotel Weisses Rössl in Lichtenberg, Vinschgau

Kleines historisches Hotel & Restaurant zu verkaufen

Das Weisse Rössl in Lichtenberg wird nun aus Gesundheitsgründen verkauft: ein Kleinod, das sich rechnet…. eine sichere und gute Investition auch für Nicht-Hoteliers

Hier die Geschichte : die Rösslwirtsleut waren beliebt über die Grenzen Südtirols hinaus. Zahlreiche durchzechte Nächte und fröhliche Stunden zählte das Rössl. Die beiden Wirtsbuben mussten tatkräftig mithelfen und schwere Weinkrüge aus dem Gewölbekeller für die Gästeanschleppen. Einer dieser alten 5-Liter-Steinkrüge ist in der heutigen Rösslbar zu bewundern. Fanni Tschenett erzählt heute den Gästen sehr gerne von den alten Geschichten der Schmuggler aus den 70er Jahren. Wild waren diese Geschichten und zum Fürchten. Wurden doch damals vor der Polizeiobrigkeit Waren und Zigarettenstangen aus der nahen Schweiz im Rössl versteckt und in der Rockschürze der Rösslwirtin… zusammengerollte Geldbündel. Ein wahres Schmugglernest, das Rössl der Siebziger. Nicht nur den beiden Söhnen Christian und Bernhard saß in diesen Tagen die Angst im Nacken.

Die Hunderte von Jahren alten Lärchenholzböden, die sich durch die Stuben, Gänge und Gästezimmer des Hotel Weisses Rössl  Lichtenberg ziehen, zeigen mit wie viel Geschmack  und Liebe die Renovierungsarbeiten von Bernhard Tschenett vollzogen wurden. Bei der Umsetzung seines Traumes wurde er von seinem Freund und Architekten, David Rosa aus Verona unterstützt. Sämtlich vom Hausherrn Bernhard Tschenett ausgewählte Ausstattungen der Stuben, des Wintergartens, Gästezimmer und Suiten überzeugen heute wohl jeden Gast. Das Interieur fügt sich mit einer kühlen Moderne in alte Mauern, Gewölbe, alte Holzböden und Türen. Eine perfekte Mischung aus Alt

Die fichtenholzgetäfelte Renaissance-Suite „Franz“ ist das Glanzstück der Gästezimmer und an Romantik nicht zu übertreffen. Die moderne Hausbar (2 x 7 m2 ) in der ehemaligen Räucherküche, mit der romantischen Nische für Verliebte im einstigen Backofen des alten Gasthofes, fügt sich in den Gastbetrieb, wie das Tüpfelchen auf dem „i“.

Im Weißen Rössl braucht das „i“ aber zwei Tüpfelchen, denn wer meint alles gesehen zu haben, hat sich getäuscht. Mit einem riesigen Schlüsselbund, der nur minimal kleiner ist, als der Bund der gegenüberliegenden 700 Jahre alten Churburg, sperrt der Rösslwirt Bernhard Tschenett seine Haustüre und den Keller für Interessierte auf Keller! Gewölbe mit dickem altem Mauerwerk öffnen sich, hinter der vielehundert Jahre alten schweren Holztüre, ein Gewölbe aus den Jahren um 1480. Das einzige Kellergewölbe in ganz Lichtenberg. Von den alten ehrwürdigen Mauern des Rössls kann man wirklich überwältigt sein, von den Visionen des Rösslwirtes auch. Im Anschluss an das mittelalterliche Kellergewölbe schließen sich Umkleideräume für die Golfer des gegenüberliegenden 3-Loch-Golfplatzes, des Golfclubs Vinschgau an.

Aus dem Dunkel der Gewölbe tritt man in helle freundliche Räume mit weißem Laaser Marmor ausgestattet, dem weißen Gold aus dem Vinschgau. Der wertvollste Marmor auf dieser Welt, der schon von den Habsburgern geschätzt, von dem bayerischen Hofbildhauer Schwanthaler bevorzugt verarbeitet wurde und den man auf dieser Weltvon der Ruhmeshalle in München, über London bis hin nach Washington und New York finden kann – dieser weltberühmte Marmor liegt nun also auch im Keller des Weissen Rössls im verschlafenen Dörfchen Lichtenberg zwischen Glurns und Prad.

Phantastische Dorf-Lage unterhalb Schloss Lichtenberg mit herrlichem Weitblick über das ganze Tal und Bergwelt

Verkehrsanbindung: das Weißes Rössli in Lichtenberg ist mit dem Auto leicht und schnell  über Prad oder  Glurns erreichbar oder, natürlich  auch mit der    Vinschger-Bahn und Bus.

Entfernungen: Meran 50km, Bozen 80km, München 300km,  Mailand 380km

Bernhard Tschenett wurde für den Erhalt dieses Kulturgutes im Bereich der Bau- und Kunstdenkmalpflege von der Südtiroler Landesregierung im Juni 2006 ausgezeichnet 

„Die Magie dieses Hauses werden Sie stets in sich tragen“

Eckdaten

Kleines historisches Hotel  mit 4 Gästezimmer, Restaurant (2 Stuben), Café/Bar mit großer Gartenterrasse, Taverne mit Selchkuchl, Parkplätze 

Vorbildliche Sanierung 2003 -2006

Nutzfläche:      ca.      900 m²

Grundfläche:  ca.   3.860 m²

Verkauf aus gesundheitlichen Gründen

Kaufpreis: 1.200.000 Euro

Provision: 3% zuzügl. MwSt/Iva

Ansprechpartner: Kurt Paregger, Makler                                                     Mobil +39 3480645442